Hier in Steinfort qualmten früher die Hochöfen, aber das ist nun schon fast 100 Jahre her. Spuren der Stahlindustrie kann man aber nach wie vor auf dem Mirador-Naturentdeckungspfad finden. Los geht’s am „Mirador“ (frz. Hochsitz). Früher wurde von diesem Gebäude aus gesteuert, wie die Hochöfen mit Erz und Koks beschickt wurden. Heutzutage befindet sich hier ein Naturschutz-Zentrum, das über das Jahr hinweg eine ganze Reihe von Aktivitäten organisiert. Der Pfad ist mit gut erkennbaren Pfählen gekennzeichnet. Die Gesamtlänge beträgt 13 Kilometer, die zum Teil auch durch Belgien und zu den Ruinen der Abtei Clairefontaine führen, dort wo Ermesinde, die Begründerin des Herzogtums Luxemburgs begraben liegt. Abkürzungen sind aber jederzeit möglich, man stößt immer wieder auf den Attert-Radweg (PC 12 – Colmar-Petingen). Der Fahrradweg verläuft entlang der ehemaligen Zugstrecke Petingen-Ettelbrück, die noch bis Ende der 1960er Jahre in Betrieb war. Der Industriestandort Steinfort war ebenfalls an diese Strecke angebunden. Und die Schienen liegen noch im Wald, der eine ganz besondere Atmosphäre bietet. Manchmal trifft man hier sogar auf das ein oder andere Holzmonster… 

Praktische Infos für die Eltern:

  • Startpunkt ist das Naturschutzzenter Mirador, 1 Rue Collart, L-8414 Stengefort.
  • Das Naturschutz-Zentrum bietet ganzjährig eine Reihe von Aktivitäten, um die Natur zu entdecken.
  • Hier finden Sie das aktuelle Programm: Mirador-Programm .
  • Die Führungen sind auf maximal 9 Teilnehmer begrenzt und man muss sich auf jeden Fall anmelden.
  • Hier die Kontaktdaten des Naturschutz-Zentrums Mirador.
  • Entlang des Pfades gibt es Tafeln mit verschiedenen historischen und naturwissenschaftlichen Erläuterungen.
  • Im Wald in der Nähe des Mirador stößt man auf Holzskulpturen.
  • Steinfort bietet auch einen Kletterpark. Die Saison beginnt wieder am 3. April. Unbedingt anmelden!

Weitere Informationen unter: www.steinfort-adventure.lu