Eine Reise nach Lasauvage ist immer ein wenig abenteuerlich. Denn nur zwei schmale Strassen führen in den kleinen Ort in der Gemeinde Differdingen, der genau an der französischen Grenze liegt. Der Legende nach soll einst eine wilde Frau in einer Felsenhöhle in dem schmalen Tal gelebt haben, in dem im 17. Jahrhundert erste industrielle Aktivitäten stattfanden. Sie wurden nach der Entdeckung der Minette im 19. Jahrhundert intensiviert und Lasauvage wuchs schnell. Noch heute findet man in der Gegend Anlagen und Gebäude, die von dieser Zeit zeugen.

Manche davon findet man längs des “Sentier de la Crosnière”, ein Naturentdeckungspfad, der sich speziell auch an Kinder richtet. Verschiedene Tierpiktogramme dienen als Wegweiser. Wegtafeln liefern Erklärungen über Flora und Fauna sowie über die Geschichte von Lasauvage.

Charmant gestaltet wurde der Weiher hinter der Kirche. Hier wurden Stege und Observierungsplattformen gebaut, von denen man unter anderem dem Treiben der Enten zuschauen kann.

Informationen für Eltern

  • Nach Lasauvage gelangt man von Niedercorn aus. Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit, dahin zu kommen. Nämlich mit der “Minièresbunn”, die zwischen dem Fond-de-Gras und Lasauvage durch die ehemalige Mine im Berg führt. Mehr Details dazu findet man hier
  • Der “Sentier de la Crosnière” ist 3,2 Kilometer lang. Im “Espace Muséologique” erfährt man mehr über die Geschichte der Gegend. 
  • Gleich in der Nähe der Naturschule gibt es einen tollen Spielplatz.
  • Sämtliche Wanderwege in der Gemeinde Differdingen findet man hier. Sie führen durch ehemalige Erzabbaugebiete auf denen man spannende Entdeckungen machen kann.